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Bau- und Kunstdenkmäler sind von Menschen geschaffene
Werke, welche für die Geschichte des Menschen und seines
Wirkens einen bedeutenden Aussagewert haben. Damit besteht
an ihrer Erhaltung und Nutzung ein öffentliches Interesse.
Neben Kirchen, Burgen, Schlössern, Bürger-, Bauernhäusern,
Siedlungen, Städten, technischen und Kleindenkmälern
sind auch Gärten und Parkanlagen als gestaltete Freiräume
Zeugnisse der Kultur. Die Bedeutung eines Denkmals kann architektonisch-künstlerischer,
handwerklich-technischer, historisch-wissenschaftlicher Natur
sein. Das Alter ist nur einer von vielen Faktoren. Standort,
Funktion, Seltenheit, Ausstattung, Bedeutung der Bewohner
oder dort stattgefundener Ereignisse, der besondere Quellenwert
für die Volkskunde, Architektur-, Handwerks-, Kunst-
und Technik-Geschichte tragen zum Denkmalwert bei.
Bau-, Kunstdenkmäler und Denkmalbereiche berichten nicht
nur über die Vergangenheit, sondern sind selbst Teil
davon und als "originale Zeitzeugen" auf uns gekommen.
Der Zeugniswert bleibt aber immer an die Originalsubstanz
gebunden. Verändert oder zerstört man am Bau und
Kunstdenkmal die materiellen Spuren der Geschichte, so verliert
es seinen Zeugniswert und damit den Denkmalcharakter. Praktische
Denkmalpflege welche für Schutz und Erhaltung verantwortlich
ist, gilt daher vorrangig der Sicherung der originalen materiellen
Spuren, der Struktur und Gestalt. Neue Ansprüche an das
Denkmal sowie Nutzungsänderungen müssen sich innerhalb
dieser Grenzen bewegen.
- Denkmäler sind "lebendige Geschichte".
- Denkmäler pflegen heißt mit der Geschichte
umgehen, die Vergangenheit mit der Zukunft verknüpfen
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