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Fotogalerie Bilder aus dem Junior Ranger Südtirol

Junior Ranger Naturpark Schlern-Rosengarten „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“

thumbnail Wie vielfältig die Arbeit im Naturpark sein kann, konnten die Junior Ranger am Freitag 23.Juli selbst erfahren. In der Nähe des Völser Weihers haben der Schutzgebietsbetreuer Egon Trocker und seine Mannschaft zwei „Baustellen“ eingerichtet. Auf der ersten wurde ein kleines Feuchtgebiet erweitert und eingezäunt, während auf der zweiten Baustelle ein Wanderweg saniert wurde. Aufgeteilt in 2 Gruppen konnten die Junior Ranger selbst Hand anlegen: da mussten Stämme entrindet, Gräben ausgeschaufelt und Löcher gegraben werden. Dass sich die Arbeit auszahlt, konnte vor Ort festgestellt werden. In dem Feuchtgebiet wurde die seltene Gelbbauchunke und der Bergmolch beobachtet. Das Feuchtgebiet wurde des Öfteren vom Vieh „aufgesucht“ und ist in den letzten Jahren geschrumpft. Durch die Arbeit der Junior Ranger ist dieses kleine Feuchtgebiet zukünftig vor dem Verschwinden bewahrt worden. Dass am Nachmittag der Regen unsere Arbeit eingeschränkt hat, sind wir ja mittlerweile gewohnt. In den kurzen Regenpausen haben wir eine Schatzsuche und ein Tierspiel gemacht und sind schließlich gemeinsam wieder nach Völs zurückgefahren.

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Junior Ranger Naturpark Schlern-Rosengarten Wildbeobachtung und Vogelexkursion am 17.07 und 18.07. 2010

thumbnail Sagen wir’s gleich zu Beginn: vom Wetter waren wir nicht gerade begünstigt. Aufgrund Gewitterwarnung musste der Termin vorverlegt werden. So sind wir bereits um 9 Uhr gestartet. Aber anstatt Gewitter hatten wir am Aufstieg zum Tierser Alpl aber eine „Affenhitze“. Die Junior Ranger meisterten diesen schwierigen Anstieg. Im Stich gelassen haben uns aber die Tiere, welche sich in höhere und kühlere Lagen verkrochen. Wir hatten zwar einen echten Tierexperten mit, Robert Winkler, dessen gekonnte Lockrufe aber auf kein Echo gestossen sind. Nur bei einer abendlichen Exkursion konnte das Murmeltier und die Gämse beobachtet werden. Vögel waren allerdings keine zu sehen. Selbst die Alpendohle und der ansonsten so zahlreiche Schneefink konnte nicht beobachtet werden. Nach der üblichen kurzen Nacht im Schutzhaus sollte um 6.00 Uhr eine weitere Beobachtung erfolgen. Aber über Nacht und auch am Morgen hatte es die angekündigte Gewitterfront geschafft, die Temperatur von den abendlichen 20°C (!) auf 3 °C abzukühlen, was bei dem heftigen Wind sich wie -10°C anfühlte. So konnte die Gruppe erst gegen 9 Uhr starten. Der Abstieg musste über den Aufstiegweg erfolgen. Erst im Gebiet um den „Goldknopf“, beruhigte sich der Wind. Das angekündigte Schönwetter blieb aber aus und so stiegen wir unter bewölktem Himmel bis nach Bad Ratzes ab. Doch die Wolken hatten auch ihr Gutes. Viele Vögel haben ihre Aktivitäten den ganzen Tag über durchgeführt. So konnten Goldammer, Wacholderdrossel, Feldlerche, Kreuzschnabel, Turmfalke und Buchfink beobachtet werden. Höhepunkt war, aus Sicht der Vogelkunde, sicherlich das seltene Braunkehlchen, welches wir aus nächster Nähe beobachten konnten. Um 16.30 Uhr kamen schließlich 15 müde Junior Ranger in Bad Ratzes an.

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Juniorranger Fanes-Senes-Prags und Puez-Geisler - Insektenexkursion mit Dr. Petra Kranebitter

thumbnail Am 15 Juli haben sich die Juniorranger mit den Naturparkbetreuern Roberto und Matteo getroffen, und haben mit Dr. Petra Kranebitter vom Naturmuseum Südtirol die Welt der Insekten kennen gelernt. Gemeinsam sind wir mit dem Sessellift auf Heiligkreuz gefahren und sind über die Armentarawiesen nach Pederoa gewandert. Auf dem Weg zur Armentara haben wir verschiedene Kleintiere mit Netze und Becherlupen gefangen und kennen gelernt. Insekten wie Heuschreken, Käfer, Libellen und deren Räuber Spinnentiere, Bergeidechse, Bergmolchlarve und Grasfrosch. Moritz Mairl hat sogar einen seltenen Wasserkäfer gefunden der von Dr. Kranebitter mit Freude für das Naturmuseum aufgenommen wurde. In Pederoa angekommen haben wir noch im kalten Gebirgsbach nach Leben gesucht und mit Eintags – Steinfliegen - und Köcherfliegenlarven sind fündig geworden. Vom Wasser erfrischt und mit neuen Erkenntnissen sind wir dann wieder mit dem Linienbus nach Hause gefahren. Naturparkbetreuer Roberto Porcile

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Juniorranger Fanes-Senes-Prags und Puez-Geisler - Wildbeobachtung und Vogelstimmenexkursion

thumbnail Am Dienstag, 6.Juli war es wieder soweit - die Juniorranger trafen sich vollzählig um 15 Uhr beim Naturparkhaus in St. Vigil. Diesmal begleiten uns Katja, Hubert und Roberto. Unser Ziel war die Ücia Munt de Senes, erreichbar nach einer angeblich gut 2stündigen Wanderung. Da wir alle topfit sind und unterwegs ein paar kurze Zwischenstops einlegen, um den Vögeln zu lauschen, erreichen wir unsere Hütte, wo wir übernachten werden, in nur 4 Stunden. Einer der Juniorranger hat voll Glück und findet unterwegs ein Rehbockgeweih. Nach dem leckeren Abendessen auf der Hütte, relaxen wir noch kurz, um dann mit Katja konzentriert den Vogelstimmen zu lauschen und sie mit unserem Bestimmungsbuch zu identifizieren. Die Nacht ist für einige von uns ziemlich kurz, denn der verrückte Esel gibt keine Ruhe...i-a, i-aa,i-aaaa. Am nächsten Morgen sind wir um 6 Uhr fast fitt und schon unterwegs, den Wildtieren auf der Spur. Wir können Gämse, Murmeltiere, Alpensegler und noch andere Vögel beobachten. Unsere kundigen Begleiter bleiben uns auf unsere Fragen keine Antwort schuldig. Vor dem Frühstück geht es ab in den Stall. Die Kuh muss gemolken werden. Fast alle Juniorranger sind mutig genug um selber Hand an das Euter zu legen. Das war echt cool. Nachdem wir uns beim Frühstück den Bauch voll geschlagen haben, gehts wieder bergauf und nach etwa eineinhalb Stunden wieder abwärts. Hier entdecken wir Schneefelder mit Blutalgen... sieht wirklich super aus. Unterwegs entdecken wir wunderschöne Blumen und Steine, ebenso können wir einen Adler sichten. Nach einer Pause bei der Jägerhütte gehts durch das Tal mit dem komischen Namen Ciastlins weiter bergab. Der gesamte Abstieg dauert etwa 5 Stunden. Gottfried holt uns ab und bringt uns zurück zum Naturparkhaus. Nun treten wir vollkommen geschafft die Heimreise an, der Großteil von uns mit dem Bus. Wir haben in diesen Tagen mit Katja, Hubert und Roberto viel gelernt und auch der Spaßfaktor kam nicht zu kurz. Juniorranger Neema und Xenia Huber

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Junior Ranger Fanes-Sennes-Prags und Puez-Geisler - Orientierung, Wetterkunde, Verhalten am Berg

thumbnail Beim Treffen der Junior Ranger am Montag, den 28. Juni drehte sich alles um Orientierung, Kartografie, Wetterkunde und Verhalten am Berg. Um 8.50 Uhr haben wir uns beim Naturparkhaus in St. Vigil getroffen. Zuerst haben wir ein Paar Spiele gespielt, danach sind wir eine Viertelstunde gegangen, bis wir eine schöne Stelle am Ru d` Al Plan gefunden haben. Dort haben wir nach einer kleinen Stärkung gelernt, wie man sich mit Hilfe der Natur orientieren kann. Wir haben einen Berg aus Lehm gebaut,- das war vielleicht eine Sauerei -, den wir mit einem Stück Draht zerschnitten haben, und so gelernt, wie eine Wanderkarte entsteht. Karte und Kompass kommen natürlich auch nicht zu kurz. Anschließend planen und berechnen wir gemeinsam die weitere Tour. Nach einer halben Stunde Fußmarsch machen wir eine weitere Pause direkt am Fluss. Die Mutigen unter uns gehen ab hier barfuß weiter. Wir kommen in einen Wald, hier machen wir eine Schatzsuche, der Schatz: etwas, um unseren Energiespeicher aufzufüllen. Jetzt geht es schnell zurück ins Naturparkhaus, hier lernen wir alles was wir über Wetterkunde und Verhalten am Berg wissen müssen. Damit wir in den Bergen nicht von einem Gewitter überrascht werden und wissen ob das Wetter schön bleibt, bauen wir zum Abschluss ein Luftballon-Barometer. Gottfried und Peter, unsere Betreuer, waren super vorbereitet. Der Tag mit ihnen war spannend und lehrreich. Außerdem konnten neue Freundschaften geknüpft werden. Juniorranger Xenia Huber

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Junior Ranger – Naturpark Schlern-Rosengarten Orientierung

thumbnail Am Dienstag, 15. Juni, pünktlich um 10.00 Uhr, trafen sich die 15 gemeldeten Anwärter zum Junior Ranger im Bürgersaal in Tiers. Beim ersten Treffen sollten die jungen Interessenten lernen, sich mit Hilfe einer Karte und eines Kompasses zu orientieren, und sich grundlegende Kenntnisse zu Höhenstufen und Himmelsrichtungen anzueignen. Nach einer kurzen Einführung von Peter Morandell, Mitarbeiter der Alpenvereinsjugend, wurde das neu erworbene Wissen von den Junior Rangers im freien Gelände getestet. Es stand zur Aufgabe, einen Rundweg zum Kirchlein St. Sebastian mit Hilfe der Wanderkarte und dem Kompass zu planen und durchzuführen. Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihr Ziel auch prompt erreicht, obwohl Nieselregen und Nebel die Aufgabenstellung um einiges erschwert haben. In unmittelbarer Umgebung der Kapelle wurde schließlich noch eine Kompassschatzsuche durchgeführt, bei der die Junior Rangers Einsatz und richtige Verwendung des Kompasses testen konnten. Auch diese anspruchsvolle Aufgabe wurde von den Jugendlichen gelöst. Einige kleine Unsicherheiten kamen lediglich auf dem Rückweg zum Vorschein. Anschließend hat der Naturparkhausbetreuer Klaus Puntaier die Aufgaben des Naturparks erläutert. Um 18.15 Uhr war der erste Fortbildungstag zum Junior Ranger beendet. Eine kleine Besonderheit am Rande: Dieser erste Kurstag wird, wie auch alle weiteren Treffen, so organisiert, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fortbildung zum Junior Ranger, öffentliche Verkehrsmittel benutzen können.

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Naturpark Schlern-Rosengarten Start der Aktion „Junior Ranger"

thumbnail Der AVS und das Amt für Naturparke organisieren gemeinsam eine Ausbildung zum „Junior Ranger“. Am Freitag, 21.05.2010, trafen sich erstmals die 15 gemeldeten Teilnehmer/innen mit ihren Eltern zu einem Informationsaustausch im Haus der Dorfgemeinschaft in Tiers. Die 15 Jugendlichen, im Alter von 10 bis12 Jahren, erhalten unter der Leitung des AVS Jugendreferenten Peter Morandell und des Naturparkhausbetreuers Klaus Puntaier, eine Ausbildung im Bereich Natur- und Umweltschutz. Dabei geht es vor allem darum, Jugendliche für Natur und Umwelt, sowie für richtiges Verhalten am Berg zu sensibilisieren. In insgesamt 7 Tageseinheiten werden Themen wie Orientierung, Erste Hilfe oder Fauna im Naturpark, behandelt. Gegen Mitte September schließen die Teilnehmer/innen ihre Ausbildung ab und erhalten im Rahmen einer großen Abschlussfeier im neuen Naturparkhaus in Villnöß, ein Diplom, mit dem sie sich fortan als „Junior Ranger“ bezeichnen können. In den kommenden Jahren werden die Junior Ranger durch gezielte Aktionen weiterhin in die Führung und Leitung des Naturparks Schlern Rosengarten eingebunden. Klaus Puntaier Naturparkhausbetreuer

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Naturerfahrung und Abschlussveranstaltung

Am 12. Juli trafen wir uns um 10 Uhr vor dem Forstinspektorat in Welsberg und sind dann alle zusammen zur AVS-Hütte nach Landro gefahren. Dort verbrachten wir unser letztes Junior-Ranger-Wochenende. Den Tag begannen wir mit einigen Naturerfahrungsspielen. Peters Seilparcour hat uns besonders viel Spaß gemacht. Am Nachmittag gestalteten wir, zusammen mit Evelyn und Sara, die Plakate (Vogelexkursion, Insektenexkursion, Wildbeobachtung, Orientierung, Rund ums Wasser, Raufußhühner) für das Abschlussfest am Sonntag. Die Plakate sind dann auch wirklich toll geworden. Nach dem Abendessen haben wir noch die Tonfiguren vom letzten Mal gebrannt und haben noch einige Spiele draußen am Lagerfeuer und in der finsteren Nacht gespielt. Danach waren wir auch wirklich müde und wir gingen alle schlafen. Am Sonntag nach dem Frühstück räumten wir unser Lager und gegen 11 Uhr kamen auch schon die ersten Eltern zum Abschlussfest. Um halb 12 ging unser Fest dann endlich los. Nach den Ansprachen von Dr. Arthur Kammerer, Markus und Judith, konnten auch wir endlich unser Programm den Eltern präsentieren. Paul und Hannes führten einen kleinen Sketch auf. Und wir anderen präsentierten unser Wissen über Vögel und Wildtiere an einem Infostand. Es gab auch die Möglichkeit Brennnessel und Libellenflügel unter dem Mikroskop zu betrachten. Außerdem konnten die Eltern und Geschwister an der Taststation ihr Wissen testen. In der Zwischenzeit wurde schon fleißig gegrillt und nach der Präsentation war das Mittagessen auch schon angerichtet. Die Bratwürste und Koteletts schmeckten vorzüglich. Auch die Kuchenauswahl war riesig. Nach Kaffe und Kuchen wurde jedem von uns noch ein Diplom überreicht. Damit war der Tag aber noch nicht abgeschlossen. Peter hatte für uns noch einen Seilaufbau vorbereitet. So neigte sich der Tag auch schon dem Ende zu und unsere Ausbildung zum Junior Ranger war offiziell abgeschlossen. Schade, es war eine tolle Zeit. Hoffentlich bis zum nächsten Jahr.

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Junior Ranger Südtirol - Rund ums Wasser

thumbnail Am 06.08.09 trafen wir uns um 9.00 Uhr beim Forstinspektorat in Welsberg. Zusammen fuhren wir dann nach Prags. Unser Ziel war der Quellenweg Maite in Prags. Nach einer kurzen Wanderung hatten wir unser Ziel auch schon erreicht und wir beschlossen eine kurze Pause zu machen, da uns ein langer, aber spannender Tag erwartete. Nach der Pause führte uns Sara kurz in das Thema Wasser ein. Wir sprachen über den Wasserkreislauf und Trinkwasser. Wir konnten feststellen, dass wir in Südtirol überall von Wasser umgeben sind, egal ob Seen, Bäche, Wasserfälle, Teiche, Gletscher, Quellen, Moore usw. Nun durften wir endlich ins Wasser um Wassertiere zu suchen. Wir zogen unsere Gummistiefel an und los gings. Es war erstaunlich was wir alles für Tiere finden konnten: Eintagsfliegenlarven, Steinfliegenlarven, Köcherfliegenlarven, Egel, Eier, eine Mückenlarve, eine Kaulquappe und auch einen Frosch. Einige von uns bastelten sich ein Unterwasserfernrohr. Toll was man damit alles sehen kann. Anschließend machten wir eine kleine Ausstellung mit den Tieren, die wir im Wasser gefunden haben. Während uns Markus etwas über die Wassertiere erzählte, konnten wir live dabei sein, wie aus der Eintagsfliegenlarve, die Eintagsfliege schlüpfte. Das war wirklich ein tolles Erlebnis. Nach der Mittagspause erzählte uns Markus einige interessante Dinge über Moore und Trockenrasen. Diese Lebensräume kann man nämlich entlang des Quellenweges finden. Trockenrasen sind sehr pflanzenreich und man kann dort sehr seltene Orchideenarten anfinden. Am Nachmittag durften wir dabei helfen, diese besonderen Lebensräume zu erhalten, indem wir einige Fichten abgesägt haben. Das war aber anstrengend bei dieser Hitze. Würde man das nicht machen, würde die ganze Wiese zuwachsen und der Lebensraum würde verschwinden. Zum Abschluss zeigte uns Peter was man mit Lehm alles basteln kann. Das war ein schöner Tag.

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Junior Ranger Südtirol - Insektenexkursion

thumbnail Am 23. Juli trafen wir uns um 9.00 Uhr vor dem Tourismusverein in Olang. Mit etwas Verspätung starteten wir dann mit zwei Kleinbussen zur Brunstalm. Mit dabei waren auch Christoph und Marco vom ORF, welche mit uns einen Bericht für Südtirol Heute vorbereiteten. Coole Sache, oder? Stahlender Sonnenschein erwartete uns auf der Alm und mit Mikroskop und Fangnetze starteten wir Richtung "Lacken". Unterwegs erklärte uns Markus kurz etwas über eine eingezäunte Moorfläche. Dadurch werden seltene Moorflächen und -pflanzen vor zuviel Viehtritt geschützt. Kurze Zeit später starteten wir mit Netzten und Fangbehältern ausgerüstet zur Insektensuche. Hauptanziehungspunkt waren dabei klarerweise die kleinen Wasserflächen, wo wir neben verschiedenen Insekten auch Bergmolche fanden. Und wie viele!!! Später betrachteten wir die gefangenen Insekten, Spinnen und weiteres Kleingetier auch unter dem Mikroskop. Petra erklärte uns unzähliche Sachen über die verschiedenen Insekten. So haben beispielsweise die Spinnentiere 8 Beine, Insekten hingegen 6 Beine drei Körpersegmente und zwei Flügelpaare. So manch einer von uns Junior Ranger wurde auch interviewt. Hoffentlich sind diese und die Aufnahmen gut gelungen. Beim lustigen Tierratespiel wiederholten wir alle gefundenen Arten und so manche pantomimische Beschreibung war schon fast filmreif. Am späten Nachmittag packten wir unsere Sachen und begaben uns zur Brunstalmhütte, wo wir uns noch mit einem Getränk stärkten. Das war wiederum ein toller Tag und wir freuen uns schon auf das nächste Abenteuer.

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Junior Ranger Südtirol - Wildbeobachtung und Erste Hilfe

thumbnail Um 14.00 Uhr trafen wir uns beim Forstinspektorat in Welsberg und mit Sack und Pack ausgerüstet begann die Fahrt bis zum Parkplatz Plätzwiese. Nach einer kurzen Wanderung (unsere gesamte Ausrüstung wurde von Markus mittels Auto zur Hütte gebracht...) erreichten wir unser Ziel. Nachdem die Regeln für alle erklärt waren, nisteten wir uns im kleien aber feinen Matrazenlager ein. Vor uns Markus über die einheimischen Wildtiere informierte, konnten wir uns bei einem von Peter's Aktivierungsspielen auslaufen. Anhand von Fellen und Geweihen konnten wir viele Einzelheiten unserer einheimischen Wildarten erfahren. Nach dem Abendessen begaben wir uns auf Wildbeobachtung. Und wie es der Wettergott wollte, wurden wir total "eingeweicht", erreichten aber wohlauf die Dürrensteinhütte. Der von den Wirtsleuten spendierte Tee schmeckte wunderbar. Dankeschön. Zwischenzeitlich hörte es auf zu regnen und wir konnten die gegenüberliegenden Talseiten beobachten. Und tatsächlich konnten wir eine Hirschkuh beobachten, bevor es wieder zu regnen begann. Zurück in unserer Hütte wurde es noch ein lustiger Abend und für einige eine kurze Nacht... Nach dem Frühstück referierte Herr Stauder Martin vom Weißen Kreuz zum Thema Erste Hilfe am Berg, welche uns alle sehr interessierte. Am Nachmittag übten wir uns in Kompass- und Kartenkunde und auch eine abschließende Schatzsuche durfte nicht fehlen. Auf jedem Fall hat es wieder rießen Spaß gemacht.

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Junior Ranger Südtirol - Exkursion Plätzwiese

thumbnail Hallo, wir sind Daniela, Bernadette, Simon, Stefano, Harald, Noah, Florian, Alex, Stefan, Andreas, Christian, Paul, Moritz, Marian und Hannes und wir sind alle angehende Junior Ranger. Am 23. Mai 2009 fand unsere erste Exkursion statt. Die Vogelbeobachtung war das Thema dieses Tages. Um 6.00 Uhr starteten wir in Welsberg und mit zwei Kleinbussen fuhren wir hoch zur Plätzwiese. Zunächst war es noch ziemlich kalt, aber mit den ersten Sonnenstrahlen wurde es freundlicher. Neben Buchfink, Ringdrossel, Bachstelze, Hausrotschwanz, Rabekrähe und einigen anderen konnten wir sogar 3 Spielhähne bei ihrer Balz beobachten. War das spannend! Nach dem wohlverdienten und reichhaltigen Frühstück in der Dürrensteinhütte zeigte uns der Schutzgebietsbetreuer Markus viel Interessantes über die verschiedensten Vögel. Federn vom Steinadler und Uhu, die Fänge eines Mäusebussards oder die Zunge und Federn von Bunt- und Grünspecht um nur einiges zu nennen. Auf dem Rückweg fanden wir noch den Laich vom Grasfrosch und konnten sogar einen Bergmolch beobachten. Obwohl es noch vieles zu beobachten gegeben hätte mussten wir um 12.30 unsere Heimfahrt antreten. Aber wir freuen uns schon auf die nächste Exkursion.

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