Hauptinhalt

Operationelles Programm 2014-2020

Das Operationelle Programm beschreibt die Gesamtstrategie der Autonomen Provinz Bozen für die Umsetzung des Europäischen Sozialfonds in Südtirol. Es ist in fünf Förderschwerpunkte (Achsen) gegliedert und bildet den Rahmen für die Förderung der Projekte in den kommenden sieben Jahren.

Das Operationelle Programm wurde in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Landesämtern und lokalen Stakeholdern ausgearbeitet.

Das Programm wurde von der Europäischen Kommission mit Entscheidung C(2015) 4650 vom 6.7.2015 und von der Landesregierung mit Beschluss Nr. 918 vom 11.08.2015 genehmigt.

Ex-ante Bewertung

Die Ex-ante-Bewertung untersucht die Ausgangsituation einer finanziellen Maßnahme und die planmäßigen Ergebnisse.
Die Ex-ante-Bewertung des ESF-Programms der Autonomen Provinz Bozen wurde gemäß EU-Verordnung 1303/2013 im Auftrag der Verwaltungsbehörde von einem externen Experten durchgeführt.

PRA „Plan zur Stärkung der Verwaltung“

Die Stärkung der Verwaltungskapazitäten der Akteure, die an der Planung und Durchführung von Maßnahmen beteiligt sind, die durch die Europäischen Struktur- und Investmentfonds (ESI-Fonds) kofinanziert werden und zu denen auch der Europäische Sozialfonds gehört, ist entscheidend für den Erfolg der Entwicklungspolitik. Die Europäische Kommission hat alle an der Programmierung und Durchführung der ESI-Fonds beteiligten Verwaltungen ausdrücklich dazu aufgefordert, auf der höchsten politischen und administrativen Ebene einen Plan zur Stärkung der Verwaltung (PRA – „Piano di Rafforzamento amministrativo“) auszuarbeiten.

Die Autonome Provinz Bozen hat den Generaldirektor zum Verantwortlichen des PRA ernannt und diesen mit der Abfassung des PRA beauftragt, mit dem Gesamtziel, Verbesserungsbereiche und -themen für die Programmierung und Durchführung der ESI-Fonds 2014-2020 auszuarbeiten.

Partnerschaftsabkommen Italien

In der Programmperiode 2014-2020 und den dazugehörenden Verordnungen hat die EU-Kommission jeden Mitgliedstaat zur Ausarbeitung einer Partnerschaftsvereinbarung verpflichtet, die im Verhandlungswege ausgearbeitet und von den Europäischen Behörden genehmigt werden muss. Dieses Abkommen legt die Verpflichtungen der zentralstaatlichen und regionalen Partner auf der einen sowie der Kommission auf der anderen Seite fest und bildet den Rahmen für die Umsetzung der Förderprogramme in den einzelnen Mitgliedstaaten. Das Abkommen knüpft an den Zielen der Strategie Europa 2020 und den nationalen Reformprogrammen an.

 

Nach Abschluss der formellen Verhandlungen ist die Partnerschaftsvereinbarung Italien am 29. Oktober 2014 von der Europäischen Kommission angenommen worden. Das Dokument ist auf der Webseite des "Dipartimento per lo Sviluppo e la Coesione economica" einsehbar: http://www.agenziacoesione.gov.it/it/AccordoPartenariato.

Behörden des Programms

Information zur Verwaltung, Kontrolle und Monitoring des Operationellen Programms ESF 2014-2020.