Fachbegriffe
- ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line):
- ADSL kann bei Anschlussleitungen von analogen und digitalen Telefonanschlüssen eingesetzt werden. Bei diesen Anschlussleitungen gibt es jeweils Frequenzbereiche, welche für die Telefonie nicht genutzt werden und daher brachliegen. Diese Frequenzbereiche werden für ADSL verwendet. Diese Technologie erlaubt daher die gleichzeitige Nutzung der Telefonlinie für Internetanschluss, Telefonie und Fax. Mit ADSL findet ein asymmetrischer Datentransfer statt. Das bedeutet, dass die Daten vom Internet zum PC viel schneller übertragen werden als jene vom PC ins Netz.
- Always on:
- bezeichnet einen Internetanschluss, der es dem Benutzer ermöglicht sich direkt mit dem Internet Service Provider (siehe Unten) zu verbinden, ohne dass das Modem die Nummer des Anbieters wählt.
- Anschluss:
- ermöglicht den Zugriff auf ein Kommunikationssystem (in unserem Fall das öffentliche Telefonnetz) und dessen Dienstleistungen. Man unterscheidet zwei Arten von Anschluss, direkter Anschluss und indirekter Anschluss (siehe Anbieter mit direktem Anschluss und Anbieter mit indirektem Anschluss)
- Anschluss außerhalb des lokalen Telefonnetzbetreibers:
- (oder Local Loop Unbundling LLU): ein Telefonanbieter benutzt das bereits bestehende Telekommunikationsnetz des ehemaligen Monopolisten für seine Dienstleistungen (Fixtelefon, Fax, Internetverbindung usw.). Der Konsument hat damit die Möglichkeit sich auch an andere Anbieter als den Monopolisten zu binden.
- Bit (Binary digit):
- Bit ist eine Ziffer des Binärsystems, deren Wert ausschließlich zwischen 0 und 1 liegt. Das Mehrfache eines Bit sind Kilobit (1Kbit= 1000 Bit) und Megabit (1Mbit= 1Million Bit). Bit wird als Maß für die Größe bzw. den Umfang von Daten oder Informationen in der Informationstechnik und Telekommunikation (Datenübertragung) verwendet.
- Bit pro Sekunde (Bit/sek.):
- ist die Grundeinheit für die Angabe der Datenübertragungsrate pro Sekunde. Im Bereich der Telekommunikation wird dieser Begriff verwendet, um die Geschwindigkeit der Datenübertragung vom Computer ins Netz und umgekehrt anzugeben.
- Carrier selection (im easy access Modus):
- bezeichnet die Möglichkeit für den Benutzer, lokale, nationale und internatonale Telefongespräche ins Fix- und Mobilfunknetz über das öffentliche Telefonnetz des direkten Anbieters durchzuführen und dabei jedoch auf einen anderen, indirekten Anbieter zurückzugreifen. Dabei bleibt der Vertrag mit dem direkten Telefonnetzbetreiber bestehend. Wenn der Kunde ein Telefongespräch über den indirekten Anbieter durchführen möchte, wählt er den Zugangscode zur Carrier selection und führt damit das Gespräch über den indirekten Anbieter. Die Kosten für diese Gespräche werden vom Carrier selection Anbieter verrechnet und sind vertraglich festgelegt.
- Carrier preselection (oder Carrier selection im equal access Modus):
- bezeichnet die Möglichkeit für den Benutzer, lokale, nationale und internatonale Telefongespräche ins Fix- und Mobilfunknetz über das öffentliche Telefonnetz des direkten Anbieters durchzuführen und dabei jedoch auf einen anderen, indirekten Anbieter zurückzugreifen. Dabei bleibt der Vertrag mit dem direkten Telefonlinienbetreiber bestehend. Im Unterschied zur Carrier selection im easy access Modus ist es bei Carrier preselection nicht notwendig einen Zugangscode für den indirekten Anbieter zu wählen, da der Anschluss automatisch erfolgt. Die Kosten für diese Gespräche werden vom Carrier selection Anbieter verrechnet und sind vertraglich festgelegt.
- Code:
- ist jener Teil der Telefonnummer, an dem die Art des Telefongespräches erkannt wird. So gibt z.B. die "3" in der Vorwahl an, dass es sich um ein Telefongespräch ins Mobilfunknetz handelt.
- Dial- up:
- bezeichnet eine Art von Internetanschluss. Der Kunde wählt sich anhand eines Modems in das Telefonnetz ein und verbindet sich dadurch mit seinem Internetanbieter.
- Doppelader:
- es handelt sich um eine Leitung aus zwei isolierten Einzeladern (Drähte), die in der Regel aus Kupfer bestehen. Die beiden Einzeladern sind miteinander verdrillt. Die Doppelader dient als Übertragungsmedium für analoge oder digitale Signale in der Kommunikationstechnik und verbindet den Telefonapparat mit der Ortsvermittlungsstelle des Dienstanbieters. Je nach angeschlossenem Gerät überträgt die Doppelader nur Sprache oder Sprache und Daten jeweils mit unterschiedlicher Geschwindigkeit.
- Downstream:
- bezeichnet den Datenverkehr aus dem Netzwerk, von einem Server oder einem anderen Computer zum Teilnehmer.
- Drahtfunk:
- Übertragung von Radioprogrammen über das Kabelnetz.
- DTS:
- "dispositivo telefonico per sordi" ist ein Gerät mit Textanzeige, welches Hör- oder Sprachbehinderten Menschen vom nationalen Sanitätsdienst kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Mit diesem Gerät können Textmeldungen über das Telefonnetz verschickt und empfangen werden.
- E-Mail (elektronische Post):
- bezeichnet eine auf elektronischem Weg in Computernetzwerken übertragene, briefartige Nachricht. Jeder Benutzer erhält von seinem Anbieter eine E-Mail Adresse und eine Mailbox. Diese Mailbox kann man sich als ein "Stück" des Internet Service Providers eines Anbieters, von dem der Kunde seine E-Mails abrufen kann, vorstellen. Der Austausch von E-Mails findet in Echtzeit statt und ist unabhängig von der Position des Computers der Teilnehmer.
- Fixtelefon (Telefonapparat):
- darunter versteht man generell das Endgerät des Telefonnetzes. Wenn man dieses durch spezielle Kabel und Steckverbinder an das Telefonnetz anschließt, ermöglicht es das Telefonieren (Sprachübertragung), Faxen usw.
- Glasfaserkabel:
- bestehen aus hochtransparenten Glasfasern aus reinstem Quarz, die mit einem Glas niedrigerer Brechung ummantelt sind. Lichtstrahlen, die an einem Ende der Faser eingespeist werden, werden durch Totalreflexion mit hoher Geschwindigkeit an der Grenze der beiden Gläser innerhalb der einzelnen Fasern weitergeleitet. Die empfangenen Lichtimpulse werden dann in elektronische Impulse umgewandelt. Diese Technik wird als Übertragungsmedium verwendet, da Sie sehr schnell und leistungsfähig ist, und die gleichzeitige Übertragung von Stimme, Text und Video oder TV-Signalen ermöglicht. Außerdem sind Glasfaserkabel weniger anfällig auf Umwelteinflüsse als traditionelle Übertragungsmedien.
- Internet:
- ist ein weltweites Netzwerk voneinander unabhängiger Netzwerke. Es dient der Kommunikation und dem Austausch von Informationen. Jeder Computer eines Netzwerkes kann dabei prinzipiell mit jedem anderen Computer kommunizieren. Die Kommunikation der einzelnen Rechner erfolgt über so genannte Protokolle (z.B. TCP/IP).
- Internetanschluss:
- es gibt zwei Möglichkeiten eine Internetverbindung herzustellen: durch das Einwählen ins Netz über ein Modem (siehe dial up), oder eine Internetverbindung durch ein ISP Gerät, (siehe always on).
- Internet Service Provider (englisch Internet Service Provider ISP):
- bieten in der Regel gegen Entgelt verschiedene technische Leistungen an, die für die Nutzung oder den Betrieb von Internet-Diensten erforderlich sind.
- ISDN (Integrated Services Digital Network):
- bezeichnet den Zugang in ein digitales Telekommunikationsnetz, das hauptsächlich für die Übertragung von Telefongesprächen und für den Datentransfer genutzt wird. Der Vorteil dieser Technologie ist, dass man nicht für jeden Dienst einen eigenen Anschluss braucht, sondern ein Anschluss in der Lage ist, verschiedene Dienste abzuwickeln. Über denselben Anschluss können nicht nur Telefongespräche, sondern auch Video- und Datendienste übertragen werden. Im Unterschied zum analogen Anschluss werden bei ISDN die Daten digital über die Anschlussleitung übertragen. Dadurch kann die Kapazität der Leitung besser ausgenutzt werden und die Geschwindigkeit der Datenübertragung liegt bei 64 Kbit bis 128 Kbit pro Sekunde. Auch die Qualität der Datenübertragung ist bei ISDN besser als beim analogen Anschluss. ISDN bietet den Vorteil über zwei Telefonlinien zu verfügen und somit gleichzeitig telefonieren und surfen zu können. Natürlich entsprechen die Kosten jenen zweier Telefonleitungen.
- Local Loop Unbundling (L.L.U.):
- ein Telefonanbieter benutzt das bereits bestehende Telekommunikationsnetz des ehemaligen Monopolisten für seine Dienstleistungen (Fixtelefon, Internetverbindung).
- Modem (zusammengesetztes Wort aus Modulator/Demodulator):
- dient dazu, digitale Daten in für eine analoge Leitung geeignete Signale umzuwandeln und auf der anderen Seite wieder in digitale Daten zurückzuwandeln.
Tarifwegweiser für Festnetz und Handy. Projekt mitfinanziert von Ministerium für wirtschaftliche Aktivitäten.
Projekt des Präsidiums - Amt für Kabinettengelegenheiten Bereich Verbraucherschutz.
Eerarbeitet von der Südtiroler Informatik AG in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale.

