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Ergebnisse der 2. Sitzung des Begleitausschusses

Am 04. April tagte der grenzübergreifende Begleitausschuss des Kooperationsprogramms in Lavant in Osttirol. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Änderung der programmspezifischen Förderfähigkeitsregeln und die Vorstellung des 2. Aufrufs. Welche Entscheidungen das Gremium beschlossen hat, erfahren Sie in der heutigen News.

Der Begleitausschuss besichtigte am 3. April drei Projekte.

Der Begleitausschuss ist das oberste Steuergremium des Kooperationsprogramms und setzt sich aus Vertretern der Programmbehörden, Programmregionen, der Europäischen Kommission und der beiden beteiligten Mitgliedstaaten sowie der sozioökonomischen Partnerschaft zusammen. Zu den Aufgaben des Begleitausschusses zählt unter anderem die Prüfung der Fortschritte beim Erreichen der Programmziele.

Am Nachmittag des 3. April traf sich das Gremium zur gemeinsamen Projektbesichtigung im Raum Lienz, Osttirol. Besichtigt wurde die Burg Heinfels, welche mit Mitteln des Programms restauriert wird, sowie das Tiroler Archiv für Photographie TAP, das sowohl in der vergangenen, als auch in der aktuellen Programmperiode je ein Projekt zum Erhalt des Kulturschatzes „historische Fotografien“ im Raum Ost- und Südtirol umgesetzt hat, bzw. umsetzt. Ebenso besichtigt wurde das Innovationsunternehmen MICADO in Lienz, das im Rahmen des CLLD zwei Kleinprojekte umsetzt zur Entwicklung innovativer Lösungen für sichere Kletterwege und den Schutz vor Feinstaub durch eine spezielle Brille.

Am 4. April fand die zweite Sitzung des Begleitausschusses in Lavant in Osttirol statt, in welcher die Verwaltungsbehörde die Mitglieder des Gremiums über den Abschluss der abgelaufenen Programmperiode sowie über den aktuellen Umsetzungsstand informierte. Einberichtet wurde in diesem Zusammenhang über die Ergebnisse des ersten Aufrufes, den Jährlichen Durchführungsbericht für das Jahr 2016, die Umsetzung der Kommunikationsstrategie und der technischen Hilfe sowie den Stand der Programmbewertung. Vorgestellt wurde auch der Umsetzungsstand der vier CLLD-Strategien. Dieser Tagesordnungspunkt wurde am Nachmittag vertieft mit der Vorstellung des Governance Modells der grenzüberschreitenden CLLD-Regionen.

Auf der Tagesordnung stand außerdem die Genehmigung der Änderungen der programmspezifischen Förderfähigkeitsregeln. Diese wurden an mehreren Stellen präzisiert und abgeändert. Das neu genehmigte Dokument steht hier zum Download bereit.

Der wohl wichtigste Tagespunkt war jedoch die Vorstellung des zweiten Aufrufes zur Einreichung von Projektanträgen. Der Begleitausschuss nahm den Vorschlag der Verwaltungsbehörde zustimmend zur Kenntnis. Der 2. Aufruf wird vom 12. April bis zum 30. Juni geöffnet sein. Eingereicht werden können Projektanträge in der Achse 2 „Natur und Kultur“ und der Achse 3 „Institutionelle Kompetenz“. Für diesen Aufruf stehen 21 Millionen Euro an EFRE-Mitteln zur Verfügung. Eingereicht werden die Projektanträge über das Monitoringsystem des Programms „coheMON“.

Am 11. Mai laden die Verwaltungsbehörde und die Regionale Koordinierungsstelle Veneto zu einem Info Day nach San Vito di Cadore (Belluno) ein, wo der 2. Aufruf vorgestellt wird und allen Interessierten die Möglichkeit geboten wird, sich mit den Programmbehörden, aber auch untereinander zu Projektideen auszutauschen.

Das Protokoll zur zweiten Sitzung des Begleitausschusses wird in den kommenden Wochen auf der Programmwebsite veröffentlicht.

PC

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