News 2015
Timmelsjoch-Abkommen für weitere zehn Jahre verlängert
Timmelsjoch Hochalpenstraßen AG betreibt auf österreichischer Seite eine Mautstation – Etwa eine halbe Million Euro fließen nach Südtirol und in die Instandhaltung der Straße
MOOS IN PASSEIER (LPA). Am Grenzübergang zwischen dem Passeiertal und dem Nordtiroler Ötztal wird eine Gebühr für die Nutzung der Timmelsjochstraße eingehoben. Der private österreichische Betreiber hat bereits in den vergangenen Jahren einen Teil der Einnahmen, die von den Nutzenden der Verbindung eingehoben werden, an Südtirol abgegeben. Nun wurde die Vereinbarung für weitere zehn Jahre verlängert.
"Das Abkommen ist ein Beispiel dafür, wie nachhaltige Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg aussehen kann. Die Mauteinnahmen kommen direkt der Instandhaltung der Passstraße zugute – davon profitieren Einheimische, Wirtschaft, Tourismus und alle, die die Verbindung regelmäßig nutzen", betont Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider und verweist auf die jahrelange gute Verständigung zwischen den beiden Ländern.
Die Vereinbarung zwischen Land Südtirol und dem Straßenbetreiber gibt es nämlich bereits seit 20 Jahren. 20 Prozent des Nettotarifs stehen demnach dem Land Südtirol zu, das seinerseits auf das Einheben einer Maut auf italienischer Seite der Straße verzichtet. Mit der halben Million Euro, die jährlich auf diese Art und Weise nach Südtirol fließen, wird die Straße instand gehalten, wie das Ressort Infrastrukturen und Mobilität betont. Die Vereinbarung, die in der Landeregierung gutgeheißen und für weitere zehn Jahre verlängert wurde, sieht vor, dass das Geld zur Gänze auf der Passstraße investiert wird.
pir