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Land und Terna informieren über Hochspannungsprojekt im Eisacktal
Austausch über den Stand der Reorganisation der Hochspannungsleitungen - Bürgermeister und Bürgermeisterinnen der betroffenen Gemeinden bei Treffen in Bozen
BOZEN (LPA). Zu einem Austausch über den Stand der Reorganisation der Hochspannungsleitungen im Eisacktal hat Energielandesrat Peter Brunner am 22. Jänner ins Landhaus 1 in Bozen eingeladen. Die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen der betroffenen Gemeinden Natz-Schabs, Brixen, Barbian, Lajen, Karneid, Freienfeld, Vahrn, Villnöß, Klausen, Waidbruck, Kastelruth, Ritten, Völs am Schlern, Franzensfeste und Villanders informierten sich über die aktuelle Situation. "Es geht darum, insbesondere auch die neuen Bürgermeister und Bürgermeisterinnen über die Fortschritte des Hochspannungsprojekts und die weitere Vorgehensweise zu informieren", erläutert Energielandesrat Peter Brunner die Zielsetzung.
Die Vertreter des staatlichen Hochspannungsnetzbetreibers Terna erklärten die bisherigen Schritte des Genehmigungsverfahrens und gingen auf den Planungsstand in den einzelnen Gemeinden ein. Landesrat Brunner dankte Terna für die konstruktive Zusammenarbeit.
Ende Oktober 2025 hatte die staatliche Kommission zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) das Hochspannungsprojekt im Eisacktal gutgeheißen. Noch ausständig ist die Genehmigung des so genannten PTO (Piano tecnico delle opere) durch die abschließende Dienststellenkonferenz. "Erst mit dieser liegt die definitive Genehmigung des Projektes durch das Ministerium für Umwelt und Energiesicherheit vor", so Brunner. Die Landesregierung habe bereits beim zuständigen Ministerium interveniert.
"Verzögerungen beim nationalen Genehmigungsverfahren sind leider außerhalb unseres Einflussbereiches", erklärt Ressortdirektor Alexander Gruber. Auch die verschobene Fertigstellung des Brenner Basistunnels zeige Auswirkungen: "Damit ist auch der Zeitdruck für den Bau der neuen Hochspannungstrasse, die den BBT künftig mit Strom versorgen soll, etwas geringer geworden. Positiv dabei ist jedoch, dass mehr Zeit bleibt, um auf die Bedürfnisse der örtlichen Bevölkerung einzugehen", betont Gruber.
Die endgültige Genehmigung des Projekts durch das Ministerium wird für den Sommer 2026 erwartet. Anschließend wird Terna mit der Ausführungsplanung beginnen. "Dann wird in Zusammenarbeit mit den Eigentümern der betroffenen Flächen auch die genaue Lokalisierung der Strommasten vorgenommen und Entschädigungen und Servitute werden zur Sprache kommen", berichtet Flavio Ruffini, Direktor der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz.
mpi

