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Spracherwerb: Italienische Kulturabteilung stellt Geld für 2026 bereit
Abteilung Italienische Kultur fördert Sprachenlernen - 1,25 Millionen Euro für 2026 - Gefördert werden Kurse für Deutsch als Zweitsprache und Fremdsprachenkurse gemeinnütziger Organisationen
BOZEN (LPA). Die Landesabteilung Italienische Kultur setzt sich weiter für den Spracherwerb ein. Sowohl die Kenntnisse der deutschen Sprache als Zweitsprache als auch das Angebot an Fremdsprachenkursen werden gefördert. So werden Organisationen unterstützt, die im Landesgebiet tätig sind und Sprachlernangebote für die Menschen in Südtirol anbieten. Das Amt für Zweisprachigkeit und Fremdsprachen stellt dazu im Rahmen seiner ordentlichen Tätigkeit für 2026 insgesamt 1.251.500 Euro zugunsten von gemeinnützigen Organisationen bereit, die in diesem Bereich aktiv sind.
"Sprachkenntnisse sind wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie für persönliche und berufliche Chancen", betont der Landeshauptmannstellvertreter und Landesrat für Italienische Bildung und Kultur, Marco Galateo. "Mit höheren Beiträgen und günstigeren Kostenanteilen wollen wir jene konkret unterstützen, die in ihre eigene Weiterbildung und in den Dialog zwischen den Sprachgruppen investieren", sagt Galateo.
Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf den Kursen für Deutsch als Zweitsprache. Dank der Aufstockung der bereitstehenden Mittel könnten die begünstigten Organisationen ab 2026 mit höheren Fördersätzen rechnen, so Galateo. Die Unterstützung kann bis zu 90 Prozent der anerkannten Kosten ausmachen. So soll es für die Organisationen möglich werden, deutlich günstigere Teilnahmegebühren festzulegen. Dadurch sollen die Angebote attraktiver werden und Interessierte leichter Zugang zu den Kursen bekommen. Hinzu kommt laut Galateo die zeitnahe Umsetzung. Die Auszahlung eines Vorschusses in Höhe von 80 Prozent des bewilligten Beitrags erlaube es den Organisationen, die geplanten Aktivitäten rasch zu starten, und ermögliche Kontinuität sowie Planungssicherheit.
"Ziel ist es, die sprachlichen Kompetenzen der Menschen in Südtirol zu stärken und eine bewusstere Teilnahme am sozialen, kulturellen und beruflichen Leben im Land zu fördern", unterstreicht Donatella Ricchetto, Direktorin des Amtes für Zweisprachigkeit und Fremdsprachen.
Die Maßnahme steht im Einklang mit dem Regierungsprogramm 2023–2028, das der Bildung und dem Erlernen der Landessprachen besondere Bedeutung beimisst.
red/san

