News / Archiv

News

Haushalt: Kennzahlenplan für die Jahre 2026–2028 genehmigt

Landesregierung beschließt Kennzahlenplan und erwarteten Ergebnisse des Haushalts des Landes Südtirol für die Jahre 2026, 2027 und 2028

BOZEN (LPA). In ihrer Sitzung vom 30. Januar hat die Landesregierung den Kennzahlenplan und die zu erwartenden Ergebnisse des Haushalts des Landes Südtirol für die Jahre 2026, 2027 und 2028 genehmigt. Der Plan ist im Legislativdekret Nr. 118/2011 für Regionen, autonome Provinzen und lokale Körperschaften vorgesehen. Er dient der Programmierung sowie der Bewertung der Verwendung öffentlicher Mittel.

"Die wichtigsten Indikatoren liefern aussagekräftige Daten zum Haushalt des Landes", erklärt Landeshauptmann Arno Kompatscher, der innerhalb der Landesregierung auch für den Finanzbereich zuständig ist. "Dabei sind insbesondere die tatsächlich eingebrachten laufenden Einnahmen, der begrenzte Rückgriff auf externe Dienstleistungen sowie die Entwicklung der kommerziellen Verbindlichkeiten hervorzuheben. Zudem zeigen die vorgesehenen Investitionen pro Einwohner den Umfang der geplanten Maßnahmen für die kommenden Jahre."

Was aus den wichtigsten Kennzahlen hervorgeht

  • Fixkosten (wie Personalaufwendungen und Schuldzinsen): beanspruchen rund 20 bis 21 Prozent der laufenden Einnahmen und stellen den weniger flexibel gestaltbaren Teil des Haushalts dar.
  • Tatsächlich eingebrachte laufende Einnahmen: Diese liegen bei über 87¿Prozent, was auf eine sehr hohe Einbringungsquote hinweist.
  • Personalausgaben: Diese machen etwa ein Viertel der laufenden Ausgaben des Landes aus.
  • Inanspruchnahme externer Dienstleistungen (Outsourcing): Dieser Wert fällt gering aus und entspricht lediglich rund 6¿Prozent der laufenden Ausgaben.
  • Geplante Investitionen für das Jahr 2026: etwa 1090 Euro pro Einwohner für direkte Investitionen (Arbeiten und Projekte, die direkt vom Land Südtirol durchgeführt werden); etwa 1945 Euro pro Einwohner für Investitionsbeiträge (Mittel, die Gemeinden, Körperschaften oder privaten Akteuren für eigene Projekte zur Verfügung gestellt werden).
  • Indikator zur Reduzierung der kommerziellen Verbindlichkeiten: Der Wert liegt bei rund 86¿%, was als sehr positiv gilt und auf eine sorgfältige Verwaltung der Zahlungen gegenüber Lieferanten und anderen Akteuren hinweist. 

Nach der Genehmigung wird der Plan nun dem Südtiroler Landtag übermittelt. Anschließend wird er auf der institutionellen Website des Landes im Bereich "Transparente Verwaltung" veröffentlicht, damit alle Bürgerinnen und Bürger Einsicht nehmen können.

mdg/kat

Andere Mitteilungen dieser Kategorie

Tag der Autonomie 2014

Tag der Autonomie 2015

Tag der Autonomie 2016

Tag der Autonomie 2017

Tag der Autonomie 2018

Tag der Autonomie 2019

Tag der Autonomie 2020

Pariser Vertrag

Historiker-Tagung Schloss Sigmundskron – die Referate

 Sitemap