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Schüler schaffen Wandbild gegen geschlechterspezifische Gewalt
Schüler der Segantini-Schule in Meran schaffen gemeinsam mit Jugendzentrum "Strike Up" Wandbild gegen geschlechterspezifische Gewalt – Der italienische Bildungslandesrat Galateo lobt die Initiative
MERAN (LPA). Das Wandbild "Der Lärm der Stille", das Schülerinnen und Schüler der Mittelschule "Segantini" in Meran gemeinsam mit dem Jugendzentrum Strike Up gestaltet haben, wurde am 30. Januar enthüllt. Es ist das Ergebnis eines kreativen Projekts im Bereich geschlechtsspezifische Gewalt. Initiiert wurde das Projekt von Territorialen Bildungszentrum, das vom Amt für Jugendpolitik der Landesabteilung Italienische Kultur in Zusammenarbeit mit dem italienischen Schulamt gefördert wird.
"Durch die Territorialen Bildungszentren bauen wir eine tägliche Brücke zwischen Klassenzimmer und Jugendzentrum, damit Bildung nicht mit dem Läuten der Schulglocke endet, sondern die Jugendlichen den ganzen Tag begleitet", betont der italienische Kultur- und Bildungslandesrat Marco Galateo. "Dieses Wandbild zeigt, dass Schule und Umfeld tatsächlich zu einer Bildungsgemeinschaft werden, wenn wir junge Menschen in die Lage versetzen, kreativ zu sein und ihre eigenen Erfahrungen zu erzählen – eine Gemeinschaft, die allen Mädchen und allen Jungen neue Chancen bieten kann", sagt Galateo.
Die Territorialen Bildungszentren, die 2025 in einer Probephase gestartet wurden, sollen ein durchgängiges Bildungssystem zwischen Schule und Jugendzentren aufbauen, um allen Mädchen und allen Jungen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten, auch über die Schulzeit hinaus. Derzeit sind in Südtirol insgesamt 12 solcher Zentren aktiv, und zwar von Sterzing bis Salurn, mit Standorten unter anderem in Brixen, Bozen und Meran.
tl/san

