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Verträge im Bildungsbereich: Verhandlungen gestartet
Erster Verhandlungstisch im Bereich Bildung – Mögliche Aufteilung von rund 90 Millionen Euro im Mittelpunkt
BOZEN (LPA). Am Sitz der Landesabteilung Personal in Bozen haben die Vertretungen der Gewerkschaften und der öffentlichen Delegation am 3. Februar mit der ersten neuen Verhandlungsrunde für die Kollektivvertragsverhandlungen für das Personal im Bildungsbereich begonnen.
Das Lehrpersonal des Landes und der Schulen staatlicher Art, das Personal der Kindergärten, die Mitarbeitenden für Integration sowie die Schulsozialpädagoginnen und -pädagogen sollen eine Reallohnerhöhung bekommen. Es gehe darum, dass alle Betroffenen im Schnitt 400 Euro pro Person mehr bekommen sollen, erklärte der Vorsitzende der Landesagentur für die Beziehungen zu den Gewerkschaften Hermann Troger. Die Vertretungen der Gewerkschaften und der öffentlichen Delegation berieten über die Aufteilung der im Landeshaushalt für diese allgemeine Lohnerhöhung vorgesehenen rund 90 Millionen Euro. Personalabteilungsdirektor Albrecht Matzneller, Vizeabteilungsdirektorin Kathrin Defant und die neue Direktorin des Gehaltsamts für das Lehrpersonal Sabine Lamprecht schlüsselten dazu die verschiedenen Gehaltselemente auf.
Weitere 10 Millionen Euro aus dem Landesetat sollen für eine Annäherung der Gehälter zwischen Bildungseinrichtungen des Landes und den Schulen staatlicher Art (Grund-, Mittel- und Oberschulen) eingesetzt werden. Mit zusätzlichen 10 Millionen Euro sollen besondere, bereits erbrachte Leistungen vergütet werden.
An technischen Arbeitstischen in den kommenden Tagen soll über normative Anpassungen beraten werden. Bis Ende März soll es zu den wichtigsten Punkten zu einer Einigung kommen, damit die Erhöhungen ab Jänner 2026 ausbezahlt werden können, hieß es von Seiten des Landes.
san

