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Psychisch gesund – sein und bleiben

Tagung zur Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche

Der "Begegnungs(tr)aum LuiZ" und die "werkSTOTTschual" wurden auf der Tagung als Orte vorgestellt, wo auf die gute psychische Entwicklung junger Menschen besonders geachtet wird.

Psychisch gesund – sein und bleiben“ war das Thema der Tagung, die am 21. Oktober 2022 stattfand, und zwar im KiMM − Kultur in Meran Mais.
Rund hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bildungs- und Sozialbereich, darunter Lehrpersonen und Mitarbeitende der Jugenddienste, setzten sich mit der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen auseinander und damit, wie sich diese stärken lässt.

Kinder und Jugendliche sind zunehmend psychisch belastet
Im Vortrag „Psychisch gesund erwachsen werden" betonte Angela Mach, Referentin für psychische Gesundheitsvorsorge am Institut für Suchtprävention der Sucht- und Drogenkoordination Wien, dass es in jeder Zeit besondere Herausforderungen gebe, aber nicht jede Herausforderung alle gleichermaßen treffe. „Studien zeigen eine zunehmende psychische Belastung der Kinder und Jugendlichen in den letzten Jahren, nicht zuletzt verstärkt durch die Pandemie", sagte Mach. Es gelte, den Jugendlichen ein leicht zugängliches Beratungsangebot und erweiterte Jugendhilfemaßnahmen zur Verfügung zu stellen, um sie möglichst gut zu unterstützen und ihre psychische Gesundheit zu stärken. Körperübungen seien besonders gut geeignet, um wieder ins psychische Gleichgewicht zu kommen, so die Referentin.

Beste-Praxis-Beispiele
Im Rahmen der Tagung stellten der Religionslehrer Lukas Spitaler und die Sozialpädagogin Elisa Piscopiello, beide arbeiten an der Landesberufschule Luis Zuegg in Meran, zwei Praxisbeispiele vor: Im „Begegnungs(tr)aum LuiZ" können sich Schülerinnen und Schüler vor und nach dem Unterricht aufhalten und sich in Begleitung eines unterstützenden Teams entspannen, reden, essen, Hausaufgaben machen und Workshops besuchen.
Bei der „werkSTOTTschual" Aschbach handelt es sich hingegen um ein konkretes Bauprojekt außerhalb der Schule. Ein leerstehendes Schulgebäude im Algunder Bergweiler Aschbach wird saniert und  für schulinterne Projekte genutzt werden.

„Gutes Lernen in der Schule setzt ein bestimmtes Maß an psychischer Gesundheit voraus – sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch für die Lehrpersonen", betonte Doris Staffler von der Pädagogischen Abteilung. Veranstaltungen zu diesem Thema sind wichig.

Die Organisation der Veranstaltung lag bei der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion, dem Jugenddienst Meran, der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Tisens und dem KVW Bildung.

VH/jw/EH

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